Mit dem Mietwagen durch Amerika

Die günstigsten gibt es in der Regel bei ALAMO oder NATIONAL. Der Vorteil bei NATIONAL ist, dass hier für Einwegmieten ein Pauschalbetrag abgerechnet wird. (Stand 01/2010 $250,-). Man muss übrigens KEINE Einweg-Gebühr zwischen Stationen in Florida und zwischen Kalifornien und Nevada bezahlen. Man kann also z.B. einen in L.A. angemieteten Wagen ohne zusätzliche Gebühren in San Francisco oder Las Vegas wieder abgeben.


Viele Mietwagenstationen haben eine sogenannte Choiceline. Das bedeutet, dass die Parkplätze der Vermieter in die verschiedenen Buchungskategorien eingeteilt sind. Die Fahrzeuge sind offen und die Schlüssel stecken. Man sucht sich also das Auto aus der entsprechenden Kategorie selbst heraus und fährt damit zum "Checkout". Dort wird der Wagen dann mittels Barcode an der Windschutzscheibe dem Mietvertrag zugeordnet.

Hier kann man oft ein gutes Schnäppchen machen. Meist sind kleine Fahrzeugkategorien an den Stationen nicht vorrätig. Dann bekommt man kostenlos einen höhere Kategorie. Also lasst Euch nicht zu einem "kostengünstigen" Upgrade überreden - das ist überhaupt nicht nötig. Das kann man immernoch machen, nachdem man den Bestand des Parkplatzes abgecheckt hat. Ich kann nur sagen, dass die Vermieter hier sehr großzügig sind.

Kleiner "Geheimtipp" ... Wenn man bei ALAMO die Klasse "Equinox" bucht, bekommt man einen teureren Standard- oder Full-Size SUV, das es die Fahrzeuge dieser Kategorie meist gar nicht gibt. Ich habe das die letzten 3 Jahre so gebucht und hatte immer das Glück einen größeren Wagen zu bekommen. Einmal sogar einen riesigen VAN (2008).

Bei allen Sparmaßnahmen würde ich allerdings immer das etwas teurere Paket abschließen. Dort hat man eine höhere Versicherungsleistung, alle Fahrer über 25 Jahre können in den Mietvertrag eingeschlossen werden und eine Tankfüllung ist ebenfalls erhalten. Das heißt, dass man den Wagen mit leerem Tank abgeben kann.

Was ist eine Choiceline?

Viele Mietwagenstationen haben eine sogenannte Choiceline. Das bedeutet, dass die Parkplätze der Vermieter in die verschiedenen Buchungskategorien eingeteilt sind. Die Fahrzeuge sind offen und die Schlüssel stecken. Man sucht sich also das Auto aus der entsprechenden Kategorie selbst heraus und fährt damit zum "Checkout". Dort wird der Wagen dann mittels Barcode an der Windschutzscheibe dem Mietvertrag zugeordnet.

Hier kann man oft ein gutes Schnäppchen machen. Meist sind kleine Fahrzeugkategorien an den Stationen nicht vorrätig. Dann bekommt man kostenlos einen höhere Kategorie. Also lasst Euch nicht zu einem "kostengünstigen" Upgrade überreden - das ist überhaupt nicht nötig. Das kann man immer noch machen, nachdem man den Bestand des Parkplatzes abgecheckt hat. Ich kann nur sagen, dass die Vermieter hier sehr großzügig sind.

Kleiner "Geheimtipp" ... Wenn man bei ALAMO die Klasse "Equinox" bucht, bekommt man oft einen teureren Standard- oder Full-Size SUV, das es die Fahrzeuge dieser Kategorie meist gar nicht gibt. Ich habe das die letzten 3 Jahre so gebucht und hatte immer das Glück einen größeren Wagen zu bekommen. Einmal sogar einen riesigen VAN (2008).

Eine Übersicht der Mietwagenstationen mit Choiceline habe ich hier zusammengestellt.

Unsere bisherigen Choiceline-Schnäppchen

Wir hatten übrigens in den letzten Jahren jedes Mal das Glück ein kostenloses Upgrade zu bekommen:

2007
Gebuchte Kategorie: IW Midzise SUV
Kostenloses Upgrade auf: LW Fullsize SUV
Vermieter: ALAMO

2008
Gebuchte Kategorie: EQ Equinox
Kostenloses Upgrade auf: LX Minivan
Vermieter: NATIONALCAR

2009
Gebuchte Kategorie: EQ Equinox
Kostenloses Upgrade auf: Standard SUV / Fullsize SUV
Vermieter: ALAMO

2010
Gebuchte Kategorie: EQ Equinox
Kostenloses Upgrade auf: Standard SUV
Vermieter: NATIONALCAR

2011
Gebuchte Kategorie: Midsize SUV
Kostenloses Upgrade auf: Standard SUV
Vermieter: ALAMO


Tanken

Das (richtige) Tanken zählt zu den nicht ganz einfachen Dingen, die man auf einer USA-Reise zu erledigen hat.

Da ist zum einen der Preis. Er bezieht sich immer auf eine US-Gallone Benzin. Die Gallone umfaßt 3,785 Liter. Nebenbei: Den Verbrauch gibt der Amerikaner demnach ebenfalls nicht in Liter auf 100 Kilometer an, aber auch nicht in Gallonen auf 100 Meilen, sondern er berechnet, wieviele Meilen er mit einer Gallone fahren kann. Je höher also der Wert, desto weniger Sprit braucht der Wagen.

Wir sind gewöhnt, daß sich Benzinpreise nicht allzusehr unterscheiden. In den USA sind die Unterschiede groß. An einer Kreuzung ist eine Preisdifferenz von 15 Cent je Gallone nichts ungewöhnliches. In Nationalparks und abgelegenen Gebieten kann die Gallone bis zu 60 Cent teuerer sein als in Großstädten. Regionale Unterschiede sind z.T. erheblich.

In Bezug auf den Verbrauch ist der Tankinhalt bei vielen Fahrzeugen recht klein. In menschenleeren Gebieten kann man keine Tankstellen erwarten. Gleiches trifft für die Nacht zu. Je ländlicher die Gegend, desto weniger Tankstellen haben nachts geöffnet. Daher ist es wichtig, rechtzeitig zu tanken (spätestens wenn der Tank zu ¾ leer ist).

Benzin bekommt man nicht wie in England an einer petrol oder filling station, sondern an einer gasstation. Benzin ist gas, Gas ist übrigens auch gas. Alles klar?

Anstatt super oder normal gibt es hier regular, plus & premium, wobei Mietautos im Allgemeinen mit "regular" vorlieb nehmen. Die Oktanzahlen verwirren: regular hat 87, plus 89 und selbst premium nur 92 Oktan. Keine Sorge, die Amerikaner haben kein minderwertiges Benzin. Es gibt Oktanangaben nach ROZ (Europa) und MOZ (Amerika), wobei 95 ROZ 92 MOZ (so ungefähr) entsprechen.

Wie tankt mann den nun in USA?

Variante 1: Man fährt zur Tankstelle, tankt und bezahlt - das ist in den USA absolut unüblich.

Variante 2: Man fährt zur Tankstelle, gibt seine Kreditkarte ein, entnimmt sie wieder und tankt. Dabei gibt es noch folgendes Hindernis zu überwinden: Man wird gebeten, seine Postleitzahl (nicht Pin-Nummer !) einzugeben. Da europäische Karten grundsätzlich keine Postleitzahlen gesüpeichert haben, endet der Versuch, mit Karte zu tanken an dieser Stelle.

Hat man dennoch alle Hinderniss bis dahin überwunden, so geschieht in aller Regel - nichts. Nahezu alle - aber eben nicht alle - Tankstellen erwarten, daß der Betanker vor dem Tanken den noozle anhebt, also lifted. Der Noozle kann entweder die Halterung des Füllstutzen oder aber ein Hebel an der Seite der Zapfsäule sein. Nach dem Tankvorgang ist der Noozle natürlich wieder abzusenken.

In New Jersey und Oregon ist allerdings alles anders: in diesen Staaten verbietet ein Gesetz, daß Autofahrer ihre Autos betanken. Hier gibt es noch die Selbstbedienungstankstelle, wo ein freundlicher Tankwart behilflich ist..

Interessante Downloads

Bei diesen Stationen sucht man sich das Auto aus der entsprechenden Kategorie selbst heraus und fährt damit zum "Checkout".

Vergleich mehrerer Mietwage-Anbieter. Hier findet man meist günstige Angebote.

Eine kleine Übersicht über amerikanischer Verkehrzeichen und deren Bedeutung.

Photo Gallery
Verkehrsregeln


Autofahren in der USA 

Abgesehen vom Großstadtverkehr wird in den USA generell sehr rücksichtsvoll gefahren. Fehler anderer Verkehrsteilnehmer werden toleriert, Fußgänger haben immer Vorrang und Hupen ist verpönt. Ein mitteleuropäischer Autofahrer sollte keinerlei Anpassungsprobleme haben. Eine Übersicht der Verkehrsschilder findet man hier...


Höchstgeschwindigkeiten:

  • Interstate Highways je nach Bundesstaat 55-75 m.p.h.
  • außerhalb von Städten auf freien Strecken 65 m.p.h.
  • US- und State Highways 55 m.p.h.,
  • in Ortschaften 25-30 m.p.h.
  • In Kanada liegt das Tempolimit generell bei 100 km/h und in den Orten bei 50 km/h.
  • Schulbusse mit blinkender Warnanlage, die Kinder ein- und aussteigen lassen, dürfen nicht passiert werden. Das gilt auch für Fahrzeuge aus der Gegenrichtung!
     

Sonstige Verkehrsregeln:

  • Das Rechtsabbiegen an roten Ampeln ist in allen US-Staaten außer in New York City erlaubt, aber erst nach vollständigem Stopp (Ausnahme: bei Verkehrszeichen mit einem durchgestrichenen Rechtsabbiegerpfeil oder der Aufschrift NO TURN ON RED).
     
  • Außerhalb von Ortschaften muss man zum Parken oder Anhalten mit dem Fahrzeug vollständig von der Straße herunter.
     
  • Gibt es keine Ampel hat immer das Auto Vorfahrt, welches zuerst an der Kreuzung ankommt.
     
  • In den meisten Staaten besteht absolutes Alkoholverbot.
     
  • Es herrscht Gurtpflicht.
     
  • CAR POOL LANES heißen Fahrspuren auf Interstate Highways, die nur von Bussen, Taxis und Autos mit mindestens zwei oder drei Insassen - also Fahrgemeinschaften benutzt werden dürfen. Solche Fahrspuren sind ausgeschildert und mit Rauten markiert. Auch wenn es sich auf allen anderen Spuren staut, hat man hier in der Regel freie Fahrt.
     
  • Fußgänger, besonders Kinder, haben immer Vorrang!
     
  • Polizeikontrollen: Wenn sich ein Polizeiauto mit Blaulicht oder Sirene nähert, halten Sie an, stellen den Motor ab und öffnen das Wagenfenster. Die "Cops" legen Wert darauf, Ihre Hände deutlich sehen zu können. Im Fall der Fälle: Die Hände sichtbar oben auf das Lenkrad legen und nicht aussteigen.
     
  • Die Interstate Highways (z.B. I-10) mit ungeraden Nummern durchqueren den Kontinent in Nord-Süd-Richtung, die mit geraden Nummern in Ost-West-Richtung. Sie sind den deutschen Autobahnen (bis auf das Temoplimt) vergleichbar.
     
  • Die US-Federals (z.B. US 17) sind interstaatlich, aber mit Kreuzungen und Ampeln versehen. Die State Routes sind Landstraßen innerhalb eines Bundesstaates.
     

Park- und Haltezonen:

  • Rot: Halteverbot
  • Gelb: Loading Zone - Ladezone für Lieferwagen
  • Gelb und Schwarz: LKW Ladezone
  • Blau: Parkplatz für Behinderte
  • Grün: 10 Minuten parken
  • Weiß: Passenger Loading Zone - nur Ein- und Aussteigen